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Schneeschuhe im Schwarzwald eingeweiht

Letzten Samstag konnten nun endlich die vom Verein eigens angeschafften Schneeschuhe im Schwarzwald von einer kleinen (aber feinen) Gruppe eingeweiht werden. Im kleinen VIP-Bus und einem Privat-Pkw trat man früh die Anreise an, in der Hoffnung um das Herzogenhorn noch genügend Schnee anzutreffen. 
Dort angekommen, war leider die geplante Auffahrt mit dem Pistenbully wegen Schneemangels nicht möglich. Dies war allerdings für die konditionell starke Truppe, die den Aufstieg nun zu Fuß meistern musste, kein Problem. Anfangs noch ohne angeschnallte Schneeschuhe unterwegs, entschloss man sich auf halber Strecke, nun doch die mitgeführte Ausrüstung einzusetzen und deren Griffigkeit und Antirutschwirkung in Anspruch zu nehmen.  
Durch eisverschleierten Wald, bei dichtem Nebel und kräftigen Sturmböen hatte der Aufstieg mitunter  "Himalaja-Expedition-Charakter". Die Bewältigung des anstrengenden Anstiegs zum Gipfelkreuz des Herzogenhorns wurde schließlich mit einem Gipfelschnaps aus der Flasche belohnt (einschenken war bei dem Sturm unmöglich) und gefrorene Luft bildete bizarre Kunstwerke anhand waagrechter Eisfahnen am Mast des Kreuzes.  
Der  Nebel machte die Orientierung äußerst schwierig - ein Glück, dass Wanderführer Uli die Tour vorab im Herbst auskundschaftete und dadurch die Wanderer zielsicher und pünktlich zum Mittagessen in die Krunkelbachhütte führen konnte. Ordentlich gestärkt und ausgeruht riss dann auch alsbald die Nebelwand auf und Sonne pur vom strahlend blauen Himmel erfreute die Gemüter. Kurzerhand wurde daraufhin noch der Aufstieg zum nahe gelegenen Spießhorn beschlossen, was mit einem herrlichen Fernsicht auf Alpen und Vogesen belohnt wurde.
Eine Riesengaudi war zum Abschluss die Rodelabfahrt ins Tal, welche ungeahnte Talente in Bobfahrmanier bei manchen Akteuren zu Tage förderte.
Kurzum, das Schneeschuhabenteuer war ein rundum gelungenes! 


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